Wir sind auf der Suche – Bist Du dabei?

Die Sharing Economy ist schon lange kein Buzzword mehr und verändert immer mehr unsere Gesellschaft.
Sharecon hat sich zum Ziel gesetzt einen aktiven Beitrag zur Weiterverbreitung der Sharing Economy zu leisten. Mitglieder betreuen, Wissen zur Verfügung stellen, Networking auf allen Ebenen u.v.m. gehören dabei zu den wichtigsten Aufgaben.

  • Hast du Lust aktiv an der Weiterentwicklung von Sharecon mitzuarbeiten?
  • Möchtest Du aktiv die Sharing Economy in der Schweiz mitgestalten?
Wir sind auf der Suche nach Unterstützung um unsere Ziele noch besser erreichen zu können.

Dazu suchen wir Dich!

Melde dich einfach bei: rene.lisi@sharecon.ch 

 

Advertisements

Wissenswert – Warum Wissen die Währung der Zukunft ist

Ein paar Worte zum Einstieg

University students working together on project

Wissens- und Innovationsvorsprünge sind schon heute entscheidende Wettbewerbsvorteile, die im Rahmen der laufenden #digitalenTransformation noch weiter an Bedeutung gewinnen werden. Um diese Vorteile optimal nutzen zu können, wäre ein systematisches Wissensmanagement unerlässlich. Systematisches Wissensmanagement ist mehrheitlich, bedingt durch knappe zeitliche und finanzielle Ressourcen, eher die Ausnahme.

Wir haben heute das Glück, einen Gastbeitrag von Dr. Markus Nini, Gründer und CEO von ckju.net (Kollaborationsplattform für Team Consulting und Learning)publizieren zu können, welcher eine Antwort liefert auf die Frage «Ist Wissen die Währung der Zukunft?». Er erklärt ebenso, welchen Mehrwert Organisationen und Unternehmen aus einem Wissensaustausch erreichen können und welche Möglichkeiten es gibt. Continue reading

Lifefair Forum: „Sharing Economy“, 13. Juni 2016 in Zürich

Lifefair2016

DIE nachhaltige Alternative – oder doch nicht?

Unter diesem Titel fand am 13. Juni im Forum St. Peter in Zürich ein gut besuchter Anlass statt, organisiert von Lifefair und moderiert durch Jürg Wildberger. 

Die gemeinsame Nutzung von Gütern und Dienstleistungen hat in der Schweiz in der Form des Genossenschaftswesens eine lange Tradition. Unter dem Namen #SharingEconomy wird sie seit einigen Jahren wieder vermehrt zum Gesprächsthema. Aufgrund der heute verfügbaren technologischen Hilfsmittel und der laufenden #digitalenTransformation (Evolution), eines stattfindenden Wertewandels und eines immer stärker werdenden, neuen Kundentypus (#socialcustomer), kann #SharingEconomy durchaus aus lukratives, globales Geschäftsmodell betrachtet werden.

Nach den beiden Keynotes von Frank Boller, VRP Mobility und Rasoul Jalali, General Manager Uber, diskutieren unter der Leitung von Jürg Wildberger: Frank Boller (Mobility), Rasoul Jalali (UBER), Natalie Imboden (Gewerkschaftssekretärin Unia), Bruno Sauter (Amtschef, Amt für Wirtschaft und Arbeit Kt. Zürich) und Roger Wüthrich-Hasenböhler (Leiter Digital Business Swisscom).

Hier die wichtigsten Take-Aways

Die neuen Technologien, welche Nutzer und Anbieter effizient zusammenführen können, sind wesentliche Treiber der Sharing Economy. Als technologisch führendes Land sind wir prädestiniert solche Plattformen zu entwickeln und zu betreiben.

Quote: Frank Boller, Mobility

Videobeitrag, Frank Boller

Es gibt es zwei Möglichkeiten mit dem Thema Sharing Economy umzugehen: Entweder man verschließt sich und riskiert, nicht dabei zu sein, wenn es weltweit Fahrt aufnimmt. Oder man schafft Rahmenbedingungen, die innovativen Diensten wie Uber auch in der Schweiz Rechtssicherheit bieten. Das ist zum einen wichtig, damit die Konsumenten in der Schweiz weiterhin von günstigeren Preisen und mehr Service profitieren können. Zum anderen ist es aber auch dringende Voraussetzung, damit derartige Dienste in Zukunft auch in der Schweiz entwickelt werden können.

Quote: Rasoul Jalali, Uber

Videobeitrag, Rasoul Jalali

Die Sharing Economy bietet Chancen, komplizierte Prozesse zu vereinfachen. Man muss aber die Arbeitsbedingungen der Sharing Economy sehr genau beobachten und diese gestalten. Es braucht existenzsichernde Löhne und soziale Absicherung. Gesellschaft und Politik müssen die Rahmenbedingungen vorgeben, innerhalb derer die Sharing Economy sich entwickeln kann. Neben der sozialen muss man auch die ökologische Nachhaltigkeit beachten.

Quote: Natalie Imboden, Unia

Videobeitrag, Natalie Imboden

Viele der Schweizer Jungunternehmen gehören zu den weltweit innovativsten und deshalb hat die Schweizer Wirtschaft das Potenzial, neue Marktmodelle des Teilens und Verleihens zu erschaffen. Dazu müssen allerdings die Wirtschaft den Aufbau der Sharing Economy aktiv mitgestalten und die Politik die Umgestaltung des gesetzlichen Rahmens in Angriff nehmen.

Quote: Bruno Sauter, Amt für Wirtschaft und Arbeit, Zürich

Videobeitrag, Bruno Sauter

Ich bin der festen Meinung, dass die Sharing Economy als Business-Modell allen Unternehmen ein grosses Potenzial bietet, das eigene Geschäftsmodell weiterzubringen.

Quote: Roger Wüthrich-Hasenböhler, Swisscom

Videobeitrag, Roger Wüthrich

Podium_LifeFair2016In der Podiumsdiskussion wurden folgende Aspekte beleuchtet:

1) Die elektronischen Marktplätze der Sharing Economy basieren auf erfolgs- und gewinnorientierten Geschäftsmodellen. Ökonomische Anreize für alle Teilnehmer, nicht nur für den Service-Provider, sind Treiber des Erfolgs. Das Streben nach Gewinn steht nicht im Widerstreit mit Ökologie und Nachhaltigkeit. Erst ökonomische Anreize für alle Teilnehmer ermöglichen die Skalierbarkeit der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen.

2) Ökologische Ziele mit Sharing Economy werden aber nur erreicht, wenn weniger Ressourcen verbraucht werden. Konsens besteht darüber, dass es nachhaltige Geschäftsmodelle gibt und ökologische Implikationen individuell zu beurteilen sind.

3) Weil die elektronischen Marktplätze allen Teilnehmern wirtschaftliche Anreize bieten, verändert sich der Arbeitsmarkt (u.a. Selbständigkeit). Das wird als Chance begriffen, kann aber auch zu Unsicherheiten und sozialem Abstieg führen. Einigkeit besteht darüber, dass es Veränderungsprozesse gibt und diese durch die Gesetzgebung zu gestalten sind.

4) Digitale Plattformen der Sharing Economy basieren oft auf einem globalen Konzept. Das hat Auswirkungen auch auf die Autonomie der politischen Schweiz. Diese soll proaktiv Rahmenbedingungen definieren, u.a. bezüglich neuen Arbeitsformen, schädlichen Monopolstellungen und Versicherungsfragen.

5) Die Schweiz ist bei elektronischen Marktplätzen nicht an vorderster Front dabei, obgleich die Genossenschaft ein urschweizerisches Modell ist. Das Podium findet mentale (wenig ausgeprägte Kultur des unternehmerischen Scheiterns) und strukturelle Gründe, u.a. weil in der Schweiz im Gegensatz zu den USA geparkte Vorsorgegelder jungen Unternehmen nicht als Entwicklungskapital zur Verfügung stehen.

Hier noch Zugang zu weiteren Videobeiträgen aus dem Event.

 

«Teilen und Energie sparen?» – Studie von Interface Politstudien

Interface_Politstudien

ein Gastbeitrag von Daniel Matti, Dipl. Geograf, Bereichsleiter Verkehr & Raum, INTERFACE Politikstudien

Ist kollaborativer Konsum energiesparend? Dominiert der Teilungsvorgang die Energiebilanz oder sind gar Nebeneffekte entscheidend?

Am 9. Dezember 2015 wurden die Themen „Teilen“ und „Energiesparen“ in einer kurzen Reportage in «20 Minuten» aufgegriffen. Schon länger – seit anfangs 2015 – führen die Sozialforschungsstelle der Universität Zürich und Interface Politikstudien Forschung Beratung in Luzern im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 71 (NFP 71) des Schweizerischen Nationalfonds das Forschungsprojekt „Hype or Promise? The Contribution of Collaborative Consumption to Saving Energy“ durch.

Dabei wird der Frage nachgegangen, ob kollaborativer Konsum einen Beitrag zum Energiesparen leisten kann und wenn ja, mit welchen Massnahmen diese Art von Konsum gefördert werden kann.

Das Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, anhand von zwei ausgewählten Sharing- Angeboten fördernde und hindernde Faktoren des kollaborativen Konsums zu identifizieren und Massnahmen zu erarbeiten, die die Nutzung energiesparender Sharing- Angebote fördern.

Das Forschungsprojekt verläuft in vier Schritten:

Das Forschungsprojekt verläuft in vier Schritten:

  1. Mit Expertenbefragungen werden kriteriengestützt Produktkategorien definiert und zwei konkrete Sharing-Angebote ausgewählt.
  2. Eine Breitenbefragung bei NutzerInnen und AnbieterInnen von Sharingangeboten erlaubt, Nutzungscharakteristiken und Motivationsstrukturen zu ergründen sowie Anreizmechanismen und gesellschaftliche, politische, ökonomische und rechtliche Rahmenbedingungen zu identifizieren.
  3. Die Ergebnisse dienen der Modellierung von Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen zur Förderung der Nutzung und des Bereitstellens energiesparender Sharing-Angebote. Im Rahmen eines Expertenworkshops mit Teilnehmenden aus Forschung und Praxis werden die Modelle konkretisiert und anschliessend experimentell getestet und validiert.
  4. Abschliessend werden die bisherigen Ergebnisse genutzt, um das Energiesparpotential des jeweiligen Sharing-Angebots zu berechnen und um Empfehlungen für künftige Massnahmen und für eine allfällige Rolle des Staates im Bereich des kollaborativen Konsums zu formulieren.

Im ersten, bereits abgeschlossenen Arbeitsschritt  wurden als Beispielprodukte zwei Angebote aus den Produktkategorien Mobilität und Beherbergung/Unterkunft ausgewählt: BlaBlaCar (ehemals mitfahrgelegenheit.ch) sowie Airbnb. Aktuell bereitet das Projektteam die Online-Breitenbefragung vor. Diese startet im Frühjahr 2016.

Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass zum Einen die Rahmenbedingungen des Teilens bedeutend sind.

  • Darf ich meine Wohnung mietrechtlich betrachtet bei Airbnb anbieten?
  • Oder wer haftet bei einem Vorfall für meinen Mitfahrer?

Zum Andern hat der Auswahlprozess für die Produktkategorien und Beispielprodukte gezeigt, dass die energetischen Auswirkungen des kollaborativen Konsums bedeutend sein können.

  • Wo wohnen Airbnb-Gastgeber während der Buchung?
  • Reisen Airbnb-Gäste öfter, weiter oder häufiger?
  • Fahren Mitfahrer beim Carpooling mehr weil es billiger ist?
  • Was geschieht mit allfällig frei werdenden Parkplätzen bei Fahrgemeinschaften?

Im Rahmen der weiteren Arbeitsschritte hofft das Forschungsteam, diese Fragen beantworten zu können. Im nächsten Halbjahr wird ein Expertenpool als Begleitgremium aufgebaut.

Das Forschungsteam lädt interessierte Personen aus dem Umfeld von Sharecon herzlich ein, den Forschungsprozess beratend zu unterstützen. Interessenten können sich via E-mail an Herrn Daniel Matti wenden.

Eva Luethi – Vorsitzende von Sharecon Schweiz – wer ist sie?

Eva Luethi ShareconEva, was machst du und woher kennst du die Sharing Economy?

Nutzerin der Sharing Economy bin ich schon lange. Die Idee von #Airbnb hat mich von Anfang an begeistert. Nur war ich mir damals dem Begriff #SharingEconomy nicht bewusst. Dies änderte natürlich in meiner Zeit als CEO von sharoo (2014-2015), der P2P Carsharing Plattform für das Teilen von Autos. In dieser Zeit habe ich Feuer gefangen für dieses Thema. Zurzeit arbeite ich bei Swisscom Innovationen und beschäftige mich auch hier mit dem Thema der Sharing Economy und dessen Potenzial.

Persönlich gefällt mir daran die Vereinfachung des Lebens durch die Minimierung des Besitzes. Als ich für eine längere Reise den Grossteil meines „Besitzes“ verkauft habe habe ich sehr deutlich gespürt, wie entlastend es sein kann wenig zu besitzen. Da ich aber dennoch nicht gerne verzichte und gewisse Dinge auch nutzen will – aber v.a. dann, wenn ich sie auch wirklich brauche – ist die Sharing Economy genau mein Ding.

Warum liegt dir Sharecon am Herzen?

Die Sharing Economy als solches liegt mir am Herzen. Es geht ein Wertewandel damit einher, bei dem nicht mehr der Besitz von Gütern sondern der Zugang im Zentrum steht. Diese Bewegung gilt es voranzutreiben.

Das Ziel von Sharecon ist es, diese Bewegung in der Schweiz voranzutreiben und zu unterstützen. Wir wollen die Startups mit Wirtschaft, Politik und Journalisten verlinken aber auch den Austausch der Startups untereinander fördern. Die Sharing Economy ist eine globale Bewegung, erst wenn wir uns verbinden und gemeinsam dafür einsetzen, können wir etwas erreichen. Das ist auch das Ziel unseres Vereins.

Was denkst du sind die grössten Hürden für die Sharing Economy in der Schweiz?

Schweizer Investoren sind eher zurückhaltend, was Start-ups betrifft. Gerade aber in der Sharing Economy – wo Plattformen und der Aufbau einer Community das Kernstück sind – ist es enorm wichtig über genügend Kapital zu verfügen um dies erreichen zu können. Es muss uns als Verein gelingen, die Sharing Economy in der Schweiz gut zu positionieren, sodass auch Investoren gewillt sind in hiesige Startups zu investieren.

Was sind die grössten Chancen für die Sharing Economy in der Schweiz?

Als Chance sehe ich, dass die Rahmenbedingungen aufgrund der geringen Regulierungsdichte gut sind. Dies wirkt unterstützend, sodass Startups in diesem Bereich entstehen und betrieben werden können. 

Des weiteren denke ich, dass wir derzeit in einer Schweiz leben, in der wir immer weniger in sozialen Netzwerken verbunden sind. Sei dies mit Nachbarn oder aber auch in Vereinen. Die Sharing Economy ist eine Bewegung, die „fremde“ Leute wieder stärker miteinander verbindet. Dieser Nebeneffekt wird sicherlich auch in der Schweiz geschätzt, da wir ja alle im Grunde soziale Wesen sind.

Was hoffst du in der Schweizer Sharing economy zu sehen und mit Sharecon in den naechsten 2-3 Jahren zu erreichen?

Die Sharing Economy ist kein Hype sondern wird die Gesellschaft nachhaltig verändern. Sie ist aber mit einem Wertewandel verbunden, der Zeit beansprucht. In dieser Hinsicht wünsche ich mir von den Startups viel Ausdauer und Hartnäckigkeit, sodass sie dann die Früchte ihrer Vorarbeit auch ernten können, wenn der Wertewandel stattgefunden hat. Als Sharecon wollen wir diesen Wertewandel aktiv mitgestalten, das Thema aktiv bewirtschaften und die Gesellschaft zu diesem Thema sensibilisieren und motivieren, Teil dieser faszinierenden Bewegung zu werden.

Was teilst du persönlich?

Ich teile meinen VW Bus, meine Wohnung, mein Gummiboot (ich wohne direkt an der Aare) etc. Wirklich ungern teile ich eigentlich nur meinen Computer. Ich mag es nicht, wenn Einstellungen daran verändert werden.

Danke für das Interview.

24.11.2015 #Go2Market Event Sharecon Schweiz

Go to Market

Am 24.11.2015 fand der letzte Sharecon Event des Jahres 2015 in Zürich statt. Der Event war ganz dem Thema #Go2Market Strategien und Best Practices gewidmet. Der Anlass fand in den Lokalitäten von #BlueLionIncubator Zürich statt. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals recht herzlich für die Gastfreundschaft.

«Liefern statt Lafern…»
«kämpfen, kämpfen, kämpfen…»
«stell dich deinen Herausforderungen…»
«eine treue Community ist Gold wert…»
«done is better than perfect…»
«Fokus auf Kernkompetenzen…»
«strategische Flexibilität…»

Diese Statements sind eine kurze Zusammenfassung der Kurzpräsentationen und der anschliessenden Diskussion. Aber nun der Reihe nach.

IMG_1847IMG_1846Eröffnet wurde der Anlass von Eva Lüthi, welche neu als Präsidentin des Vereins tätig ist, mit einem Blumenstrauss für Stella Schieffer, welche das Amt abgibt, jedoch weiterhin im Vorstand verbleibt.

 

IMG_1850Gert Christen, CEO von Blue Lion Incubator begrüsste die Teilnehmer und beschrieb in eindrücklichen Worten seine Erfahrungen mit den Start-Ups und vor allem die kulturellen Unterschiede zwischen Schweiz und z.B. USA.

 

IMG_1851

Dennis Teichmann, CEO von Jacando führte die Teilnehmer durch die bewegte, jedoch nicht minder erfolgreiche Geschichte des Unternehmens. «Für jacando war entscheidend sich auf die Kernkompetenz zu konzentrieren und flexibel zu positionieren», war eine seiner Kernaussagen und illustriert eindrücklich, dass auch ein #SharingEconomy Unternehmen sich intensiv mit dem Revenue-Stream auseinandersetzen muss. jacando entwickelte sich von einem „Task sharing“ Unternehmen zu einem innovativen SaaS Anbieter mit Community Know-How.

IMG_1857Silena Medici, Leiterin von Catch A Car erläuterte die #Go2Market Strategie des Unternehmens, welches gegenwärtig in der Stadt Basel eine breit angelegte Pilotphase durchführt. «ein Produkt welches nur digital zugänglich ist – #CarSharing – braucht eine durchdachte und spezifische Strategie». «Es ist eine Herausforderung, für ein erklärungsbedürftiges Produkt, Content Marketing zu betreiben.» Aus diesem Grunde werden auch verschiedene Tools je nach Botschaft eingesetzt: Video, Text, Bilder etc.

IMG_1864Andreas Amstutz, CEO von Sharely gab in seiner Kurzpräsentation Einblick in die Erfahrungen, welche dieses Unternehmen mit seinem Markteintritt gemacht hat und was daraus gelernt wurde. «No business plan survives first contact with customers! (Zitat: Steve Blank)». Mit diesem Satz illustrierte er eindrücklich, dass die Initialidee vielfach kurz nach dem Markteintritt revidiert und angepasst werden muss. Der Grund liegt nicht etwa in einer Fehlüberlegung des Business Plans, sondern in der Tatsache, dass der Kunde aktiv Einfluss nimmt auf was und wie er eine Dienstleistung nutzen will. Das hat auch Sharely erfahren und deshalb seine Lösung rasch und kontinuierlich diesen Erwartungen angepasst.

IMG_1869Reto Dürrenberger, Geschäftsführer und Mitbegründer von Rent-a-Rentner, schloss die Präsentationsrunde ab. In eindrücklichen Bildern erläuterte er wie die Idee der “alten Säcke”, welche weiterhin aktiv im Leben stehen möchten, in ein Angebot umgesetzt wurde, welches in der Schweiz einigen Staub aufgewirbelt hat und erfolgreich unterwegs ist. «Be different or die!». «Mach nur das, was anders ist als es andere bereits tun.» «Gründe nicht auch eine Sharing Plattform für Autos, wenn Du nicht a) besser, b) günstiger, c) digitaler oder d) innovativer bist.» Diese Aussagen illustrieren eindrücklich die Markteintrittsüberlegungen, welche sich Rent-a-Rentner gemacht hat.

Die Präsentationsunterlagen haben wir auf Slideshare publiziert.

Anschliessend stellten sich das Panel den interessierten Fragen der Teilnehmenden.

IMG_1872

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen für die Treue und die aktive Teilnahme an unseren Veranstaltungen bedanken. Wir wünschen allen ein gutes Jahresende und freuen uns, euch im neuen Jahr wieder zu treffen.

 

 

Shareconomy Schweiz – Zwischen Wachstum und Regulierungsdruck

SharingEconomyStudieSchweiz_DeloitteSchauplatz: Dienstag 1.9.2015, 10:15 Uhr an der Zollstrasse in Zürich. SBB und Deloitte haben im Anschluss an die kürzlich publizierte Deloitte Studie «Sharing Economy Schweiz» einen Anlass organisiert um einige der Hauptakteure zu Wort kommen zu lassen.

 

«egal ob Wohnung, Auto oder Geld: Immer mehr Menschen wollen teilen statt besitzen. Gemäss einer repräsentativen Umfrage von Deloitte in der Schweiz, werden mehr als die Hälfte der Schweizer Konsumenten in den nächsten 12 Monaten Güter oder Dienstleistungen über Onlineplattformen mieten oder vermieten. Ihre Beliebtheit verdankt diese sogenannte Sharing Economy nicht zuletzt dem Erfolg der Beiden Aushängeschilder 9flats und Uber.

Gleichzeitig kommen dadurch „klassische Unternehmen“ wie etwa die Hotel- oder Taxibranche stark unter Druck. Sie fühlen sich benachteiligt und fordern eine stärkere Regulierung der in der Sharing Economy tätigen Unternehmen.»

Continue reading