Bike-Sharing in der Schweiz – Wettbewerb oder «the winner-takes-it-all?»

wheels of bicycle for rent standing on the parking

«Neues Bike-Sharing-Unternehmen kommt nach Zürich – der Konkurrenzkampf wird immer härter», unter diesem Titel erschien am Montag 11.12.2017 in der NZZ ein Bericht, welcher uns etwas aufhorchen lässt.

Smide und Carvelo2go, sind #bikesharing-Angebote, welche mit Schweizer Partnern an den Markt gebracht werden. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass diese Anbieter noch einen weiten Weg vor sich haben, bis ihr Angebot vom Schweizer Konsumenten adoptiert wird.

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Genfer Wirtschaftsdelegation goes Silicon Valley

Laptop computer over New York city skyline. Retro filter effect

New York, 1. Mai 2017 (französische Version am Ende des Beitrags);
Jonathan Normand, welcher kürzlich zu Sharecon (Schweizerische Vereinigung der Sharing Economy) gestossen ist und das Chapter Westschweiz übernimmt, begleitet vom 30. April bis 6. Mai 2017 eine Delegation von Unternehmern aus Genf auf eine ausgedehnte Reise in die Vereinigten Staaten. Die Genfer Delegation wird vom Genfer Staatsrat Pierre Maudet geleitet.

Die Reisegruppe hat ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt, welches nicht nur nach New York führt, sondern ebenfalls in das Silicon Valley.

  • In New York wird man OpenInnovation-Strukturen wie beispielsweise WeWork besuchen und sich mit Manhattan’s Finanz-Akteuren über das Thema #FinTech unterhalten. Ein Treffen mit der New Yorker Regierung wird Einblicke in das Programm «Best For NYC» ermöglichen. New York hat damit ein Wirtschaftsförderungsprogramm lanciert, welches Wirtschaft mit gesellschaftlichen und umweltpolitischen Aspekten verbindet.
  • Im Silicon Valley wird das WEF durch sein Forschungszentrum «Industrie 4.0»  führen. Nicht fehlen darf natürlich ein Besuch der berühmten D.School der Standford University, um einen Einblick in die neuesten Design-Methoden zu erlangen.

Auf dieser Reise sind nicht nur politische Vertreter von Stadt und Kanton Genf anzutreffen, sondern auch Vertreter des DG DERI (direction générale du développement économique, de la recherche et de l’innovation), des CCIG (chambre de commerce, d’industrie et des services de Genève). Selbstverständlich sind auch Vertreter der FinTech- und Detailhandelsbranche, Startups und der Universität Genf dabei.

Wir dürfen uns auf interessante Gespräche und einen anschliessenden Reisebericht freuen.

Französische Version

Robot OK gesture, the US flag. Broken bandaged fingerNew York, le 1 mai 2017. Jonathan Normand , fraîchement nommé au comité directeur de la Swiss Sharing Economy Association (ShareCon), se joindra à la trentaine d’entrepreneurs qui constituent le bras entrepreneurial de la délégation économique à destination des États-Unis, du 30 avril au 6 mai 2017, sous la conduite du conseiller d’État Pierre Maudet. Un programme musclé a été préparé avec une principale priorité, être orientée tant sur l’innovation que sur la reconnaissance envers les entreprises qui ont un ancrage Genevois.

La délégation se rendra à New York au sein des structures d’open innovation comme WeWork, mais aussi à la rencontre des acteurs de la finance de Manhattan pour y découvrir comment le virage des FinTech est pris là-bas. Une rencontre avec les autorités de la ville de New York permettra aussi de partager comment avec leur programme Best For NYC, ils ont pu renforcer et stimuler le tissu économique de leur ville en y ajoutant une dimension sociétale et environnementale.

La seconde partie du voyage se déroule en Californie pour une immersion au sein de société innovante où seront partagées les innovations en intelligence artificielle et robotisation. Durant ce marathon de l’innovation à San Francisco, le WEF nous présentera son centre de recherche pour la 4ème révolution industrielle et cerise sur le gâteau, une visite guidée de la fameuse d.school de l’université de Stanford permettra de découvrir les techniques de conception (Design) innovantes qui y sont conçues.

Pilotée conjointement par l’État de Genève, respectivement la DG DERI (nouvelle direction générale du développement économique, de la recherche et de l’innovation)  et la CCIG, ils ont réussi à convier à ce voyage des patrons de fintech, du négoce, du commerce de détail ou des start-up ou encore des dirigeants de l’Université de Genève ce qui prédit des échanges très intéressants au regard de l’inspiration des rencontres prévues.

Ethnologie und die Kultur des Teilens

Sharing Economy ist in aller Munde. Auch im Umfeld der digitalen Transformation erhält das Thema eine immer grössere Bedeutung. Aus diesem Grunde freut es uns besonders heute einen Gastbeitrag von Tabea Grob veröffentlichen zu dürfen, welcher die Sharing Economy aus einem ganz anderen Blickwinkel beleuchtet.

Gastbeitrag von Tabea Grob, Studentin an der Universität Zürich.

Foto Tabea Grob

Die Sharing Economy ist an sich nichts neues, darin sind sich alle einig. Doch während die meisten dabei an die geteilten Kleider unter Geschwistern denken oder an die Allmenden in den Alpenregionen, ergibt sich für die Ethnologie einen anderen Bezugspunkt: Jäger und Sammler Gesellschaften.

So beschreibt etwa der Ethnologe Thomas Widlok in seinem Buch „Anthropology and the Economy of Sharing“ die unterschiedlichen Mechanismen von Teilen, gegenseitigem Tausch und Schenken die in vielen Jäger und Sammler Gesellschaften die Wirtschaft formten. Dabei gilt das Teilen in der Ethnologie nicht als evolutionäre Entwicklung – zu teilen liegt dem Menschen nicht einfach im Blut.

Teilen ist viel mehr eine kulturell begründete Praxis, die hilft mit gegebenen Ungleichheiten in einer Gesellschaft umzugehen.

anthropology_sharingeconomy

Obwohl in vielen Jäger und Sammler Gesellschaften die Praxis des Teilens nach und nach durch die neoliberale Wirtschaftsordnung ersetzt wurde, bieten sie einen guten Anhaltspunkt wie das Teilen als Basis eines alternativen Szenarios einer Gesellschaft funktionieren kann. Jäger und Sammler pflegen trotz knappen Ressourcen nur eine geringe Vorratshaltung und Akkumulation an Gütern – ganz im Gegensatz zu uns.

Ihre Antwort auf die Knappheit ist die Verteilung der Güter.

Dabei wird keine staatliche Institution als distributives Zentrum benötigt, denn die sozialen Normen des Teilens sind stark genug.

Auch bei uns sind solche soziale Normen des Teilens aktiv, so teilen wir etwa ganz selbstverständlich mit unseren Verwandten und Freunden. Die aktuellen Trends in der Sharing Economy versuchen nun dieses Teilen auf ein wirtschaftliches Level zu heben das über diesen engen Kreis an Bekannten hinaus geht.

Aus einer ethnologischen Perspektive stellt sich nun die Frage, welche sozialen Normen, welche Motive und Anreize gelten müssen, damit die Sharing Economy erfolgreich sein wird.

Aus meiner jetzigen Perspektive, die sich auf Feldforschung zu den unterschiedlichen Akteuren der Schweizer Sharing Economy stützt, ergeben sich mehrere Erkenntnisse diesbezüglich. Zum einen spannen sich die Motive der Akteure von reinem ökonomischem Profitdenken bis zu tiefer ideologischer Überzeugung, einen sozialen und/oder ökologischen Mehrwert zu schaffen. Wo sich ein Unternehmen innerhalb dieser Spannbreite befindet, sagt aber noch nichts über dessen Erfolg aus. Denn je nach Motiv finden sich andere Nutzer, die sich davon angesprochen fühlen.

Eine weitere Erkenntnis liegt darin, dass die Akteure die zukünftige Entwicklung der Sharing Economy ganz unterschiedlich einschätzen. Ob das Teilen nun als zukünftiges Erfolgsmodell des Konsums angesehen wird oder nur als Trend der bald wieder verschwinden wird, hängt stark von der eigenen Wahrnehmung der Gesellschaft ab. Während die einen davon überzeugt sind, dass die Akkumulation von Gütern nicht mehr das heutige Ideal ist und die Zeit somit reif für ein neues Konsummodell ist, bräuchte es für andere eine neue Generation, härtere Zeiten oder noch disruptivere Ideen damit die Sharing Economy Erfolg haben kann.

Damit der Konsum wieder seiner lateinischen Grundbedeutung von con = mit, zusammen und sumere = nehmen, ergreifen entspricht – und somit dem Grundgedanken der Sharing Economy – müsste aus meiner Sicht nicht mehr das Individuum als Einheit gelten von der man ausgeht, sondern neu die Gemeinschaft. Das trifft bei der Mobilität, beim Wohnungsbau und der Städteplanung genauso zu wie bei der Vermarktung von Bohrmaschinen oder Nachbarschaftshilfe.

 

Sharing Economy Night 2015 in Basel

Sharing, Social Collaboration, Crowdsourcing: Zukunft oder Hype?

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Die Welt ist im Umbruch: Tauschen und Teilen hält Einzug in alle Lebens- und Arbeitsbereiche. Know how und Skills genauso wie Haushaltsgeräte, Projekttasks, Geschäftsideen oder Appartments. Wir tauschen und teilen – und generieren Mehrwert für alle Beteiligten. Diese globale Entwicklung macht auch vor der Region Basel nicht halt. Was bedeutet das für jeden von uns?

skillharbour.com und omanet.org  (Sharecon Mitglieder), organisieren diesen interessanten Event.

Datum: 29. Oktober 2015
Zeit: ab 17:00 Uhr – 19.00 Uhr
Ort: Halle 8, Gundeldingerfeld, Dornacherstrasse 192, Basel

Programm 

Tickets können hier bestellt werden: Ticketbestellung (Sharecon Mitglieder erhalten das Ticket für CHF 10.00 anstatt CHF 25.00).

Wir werden an dieser Stelle über diesen Anlass berichten.

TODAY’S TV Tip: “Silicon Valley has an asshole problem”

Panorama features  a critical perspective on the sharing economy. Sascha Lobo explains why he thinks Sharing Economy is going into a dangerous direction and why “platform capitalism” is a step backwards.

When: Thursday January 8th, 2015 at 9:45pm

Link to ARD Panorama

www.panorama.de

facebook.com/panorama.de

#fakeeconomy

Spuk im Parkhaus?

g_sharooWir möchten euch hier die neueste Vermarktungsidee von Sharoo – eines unserer Mitglieder – nicht vorenthalten.

Sie haben ein Video gedreht mit einigen überraschenden Wendungen. Aber schau doch selber mal rein.

 

Und was meinst du?

Vielleicht könnte es mit eurer Hilfe sogar «viral» gehen, obwohl man dies ja bekanntlich nicht planen kann.

Warum also den Link nicht weiterverbreiten und damit das erste «virale Video» der SharingEconomy Schweiz lancieren?

Sharecon Umfrage “Sharing Economy Landkarte”

sharecon

Die Sharing Economy ist ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell und gewinnt auch in der Schweiz an Bedeutung. Anlässlich des Sharecon Events vom 2.10.2014 haben wir uns mit der Frage beschäftigt «wie viel Regulierung braucht die Sharing Economy in der Schweiz».

Damit wir diese Thematik zusammen mit euch aktiv bearbeiten können, ist es unabdingbar, dass wir ein Bild der Sharing-Landschaft der Schweiz erstellen.

Diese Umfrage hat nun zum Ziel, diese Landschaft erstellen zu können. Die Fragen entsprechen dem bekannten Business Canvas Modell (http://fa.ltings.de/geschaeftsmodell-canvas/)

Es versteht sich natürlich von selbst, dass wir die damit gesammelten Informationen mit äusserster Sorgfalt behandeln werden. Diese werden nur in anonymisierter Form publiziert oder an Dritte weitergereicht werden. Wir möchten aber ggf. einen Designer damit beauftragen, eine Infografik oder dergleichen aus den Daten zu erstellen.

Hier geht’s zur Umfrage: Fragebogen
(Sharecon-Mitglieder haben diesen Link auch per Email erhalten).

Danke dass du uns das damit verbundene Vertrauen entgegenbringst.

Besten Dank dass du dir die Zeit nimmst uns einige Fragen zu beantworten.