Lift Conference 2014 Genf – The Sharing Economy Backlash

Houses, cars, wifi or music: we share, rent and borrow it all: the new status symbol isn’t what you own – it’s what you’re smart enough not to own.

LIFT2014Unter diesem Slogan wurde eine Session an der diesjährigen LIFT Konferenz, welche vom 5.-7. Februar in Genf stattfand, eröffnet.

Diese Konferenz hat sich seit 2006 zum Ziel gesetzt die technologische Entwicklung und die daraus resultierenden Business- und sozialen Implikationen aufzuzeigen. Daraus resultieren inspirierende Referate und Präsentationen, welche man auch dieses Jahr erfahren konnte.

Das Thema “The Sharing Economy Backlash” wurde erläutert von drei interessanten Speaker:

  • Arnaud Bertrand, CEO und Gründer von www.housetrip.com, einem der Leader der Portale für Ferienwohnungen;
  • Joel Serra, dem spanischen Country-Manager von www.eatwith.com einem Portal zum Thema “Essen bei Menschen rund um die Welt”;
  • Scott Smith, dem Gründer von www.changeist.com, einem kritischen Zukunftsforscher.

The sharing economy is happening and for plenty of reasons it is a good thing

sagte Arnaud Betrand und erläuterte die Herausforderungen, mit welchen sich #HouseTrip gegenwärtig befasst. Interessant war dabei, dass es sich bestätigt, wie wichtig #Trust und #Qualität wird, wenn man sich im Sharing-Umfeld behaupten will. Die Auseinandersetzung mit der Gesetzgebung in den jeweiligen Ländern, gehört auch zum täglichen Brot von #HouseTrip. Interessanterweise reagieren nicht alle Länder auf dieselbe Art und Weise. Während Paris sich eher in Richtung der gesetzlichen Verschärfung bewegt, während London die Shareconomy-Player zur aktiven Diskussion einlädt.

to be heard by the legislator, you need to talk to them! (Arnaud Bertrand)

Interessant war auch die Perspektive von Scott Smith zum Thema #Shareconomy. Er hinterfragte kritisch die vielen Bezeichnungen von #Sharing.  “is lending the same as sharing?” in Bezug auf eine Fahrrad-Sharing-Plattform. Seiner Meinung nach gibt es grosse Unterschiede zwischen USA und Europa. Er bezeichnet Barcelona als den Ort, welcher die grösste Dichte von lokalen Sharing-Lösungen aufweist, als jede andere Stadt. Diese werden von der lokalen Politik aktiv unterstützt und gefördert.

Fazit aus der Veranstaltung:

  • die Kenntnis über die lokalen, gesetzlichen Rahmenbedingungen ist primordial für den Erfolg einer Sharing-Lösung.
  • wenn man von den Legislatoren gehört werden will, ist es unabdingbar einen aktiven Dialog zu führen.
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