Wie können wir von neuen Sharing-Modellen profitieren?

Wie können wir von neuen Sharing-Modellen profitieren?

Das ist eine der zentralen Fragen der diesjährigen Sharing Economy Night Basel. Der Anlass richtet sich an alle, die sich für die Dynamik der Sharing Economy interessieren, sowie an Entscheidungsträgerinnen und Akteure aus Startups, Unternehmen, Verwaltung, Politik und Gesellschaft. Impulsreferate und Workshops zeigen nicht nur Trends für Basel auf, sondern sie vermitteln auch Anwendungen und Lösungen, wie Wirtschaft und Städte neue Technologien für sich nutzen können.

Der Anlass findet am 25. Oktober von 17.30 bis 22.00 Uhr in den Launchlabs, Halle 8 im Gundeldinger Feld, Dornacherstrasse 192 statt.

Basel – eine smarte Stadt

„Smart City“ ist das Schlagwort der Stunde. Was genau sich hinter dieser Worthülse verbirgt und wie sich Basel als smarte Stadt positionieren wird, zeigt Salome Bessenich, Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt, unter anderem am Beispiel des Projektes Smart City Bahnhof Wolf auf. Die zweite Key Note Speakerin Jana Lév von sharoo doppelt nach. Sie referiert über die Möglichkeiten, wie KMU und Städte dank neuer Mobilitätskonzepte ihre Ressourcen effizienter einsetzen können.

Das Geschäftsmodell Sharing Economy verstehen und nutzen

Im weiteren Verlauf des Abends präsentieren sich völlig verschiedene Sharing Projekte im Rahmen einer kurzen Jam Session. Das Publikum lernt damit aktuelle Geschäftsmodelle und Geschäftsfelder der Sharing Economy kennen. Breakout-Sessions liefern dann praxisbezogene Inputs: Wie kann ein KMU digitale Strategien für sich nutzen? Wie werden Geldflüsse in einem Sharing Projekt buchhalterisch behandelt? Wie gelingt das Crowdfunding? Diese und weitere Fragestellungen werden in den Breakout-Workshops vertieft.

Geteiltes Wissen

Ein Anlass wie die Sharing Economy Night lebt vom Miteinander und – natürlich – vom Teilen. Darum setzt die Veranstaltung auf Wissensaustausch in interaktiven Formaten. „Genau das macht es für die Teilnehmenden auch so spannend. Sie lernen von- und vor allem miteinander. Wir teilen Best Practices; aber wir scheuen uns auch nicht, über Misserfolge und Stolpersteine zu sprechen“, fasst Graziella Michel, Co-Initiantin der Sharing Economy Night, das Erfolgsrezept des Events zusammen.

Gemeinsam für mehr Aufmerksamkeit

Der Verein Sharing Economy Night wurde von Sharecon sowie den Plattformen Skillharbour.com und Crowdwerk.net ins Leben gerufen um der Sharing Economy mit ihren Chancen und Potenzialen mit einem fokusierten Event ein besonderes Gehör zu verschaffen. Die Sharing Economy Night Basel wird seit 2015 veranstaltet und ist inzwischen der grösste unabhängig organisierte Sharing-Event der Schweiz.

Mitglieder von Sharecon können vergünstigt am Anlass teilnehmen – dazu beim Ticketkauf einfach Gutscheincode «Sharecon2018» eingeben.

Tickets können hier bestellt werden

Sharing Economy Night 2018
25. Oktober 2018, 17.30 bis 22.00 Uhr

Launchlabs, Halle 8 im Gundeldinger Feld
Dornacherstrasse 192
4053 Basel
www.sharenight.ch

ShareGallen – Eine Stadt und die Sharing Economy

ShareGallen – Eine Stadt und die Sharing Economy

Am 25. April 2018 fand im KUGL in St. Gallen die erste «ShareGallen» Veranstaltung statt. Ins Leben gerufen wurde dieser Event durch die Abteilunng Umwelt & Energie der Stadt St. Gallen. Auslöser dazu war der erfolgreiche Abschluss einer Studie «Sharecity – Sharing-Economy-Strategien für Schweizer Städte am Beispiel der Modellstadt St. Gallen», welche durch die HSLU in Zusammenarbeit mit der Stadt St. Gallen, aber auch einigen nahmhaften Sharing-Anbietern und Sharecon durchgeführt worden ist.
Das Bild und die dazugehörenden Sharing Icons sind von Dominik Rüegg.
Diese erste Durchführung darf durchaus als Erfolg betrachtet werden und wir hoffen doch, dass wir bald andere Städte antreffen werden, welche dieses Konzept übernehmen und damit die Sharing Economy weiter in die Regionen tragen.

Im ersten Teil der Veranstaltung informierte Prof. Dr. Dominik Georgi der HSLU über die durchgeführte Studie und derenn Ergebnnisse. Die anwesenden Studienteilnehmer erhielten auf diese Weise Einblick in die Resultate und nutzten die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und Austauschen.

Die Studie zeigte einige interessante Ergebnisse auf. Dazu gehört auch eine Befragung von potenziellen Konsumenten, welche Fragen zur Angebotsqualität, des Nutzungswillens und der Nutzungsvermutung beantworteten und zwar in den Bereichen Bikesharing, Wohnung-Teilen und Garten-Sharing. Die Werte für Qualität lagen dabei zwischen 64% und 71%. Die Werte für die Nutzungsabsicht lagen hingegen zwischen 32% und 41%. Daraus lässt sich schliessen, dass die Konsumenten die Angebote grundsätzlich als gut und interessant einstufen, dass die eigentliche Absicht diese Angebote zu nutzen jedoch weit tiefer liegt. Es gibt also noch eine grosses Potenzial an Nutzern, welche es zu bearbeiten gilt.

Stadtrat Peter Jans eröffnete den Anlass mit einigen Gedanken zum Thema Sharing Econnomy in Form von Antworten zu Fragen, welche er sich dazu gestellt hatte: «Ist Sharing Economy nur etwas für den Durchschnittsbürger?», «Ist Sharing eigentlich etwas Neues?» und «Welchen Nutzenn kann die Sharing Economy generierxen?»

Hier einige kleine Ausschnitte aus seinen Ausführungen.

Hier noch eine kleine Bildgalerie des Events. Einfach auf das Bild klicken!

 

Die Teilnnehmer waren sehr aktiv. Nicht nur führte Ostsinn ein Speeddating der besonderen Art durch, so dass sich die Teinnehmer gegenseitig kennenlernen konnten.

Es wurde jedoch auch „gearbeitet“. Unter der Führung von Prof. Dr. George ging man der Frage nach «welches sind die Bedürfnisse der Sharing Anbieter und welchen Beitrag kann eine Stadt dazu beitragen?»

Fazit der Veranstaltung

Die Stadt St. Gallen hat mit dieser Veranstaltung eine Initiative ergriffen um die Sharing Economy seinen Bürgern näher zu bringen. Die rege Teilnahme der St. Galler hat gezeigt, dass ein grosses Interesse vorhanden ist.

Die Besucher hatten die Möglichkeit die Sharing Economy aktiv zu erleben und den direkten Kontakt mit den Anbietern zu suchen. Folgende Aussteller waren dabei:

  • benevol Zeitbörse
    Professionelles Netzwerk zum Tausch von Dienstleistungen
  • carvelo2go
    eCargo-Bike Sharing in der Stadt St.Gallen
  • Cook Eat
    Online Community-Marktplatz für dein Lieblingsessen in deiner Nachbarschaft
  • CreativeSpace St.Gallen
    Kreativ-Arbeitsort in St.Gallen für Kreative und Startups
  • kleika St. Gallen
    Atelier für Secondhand Kleider, Upcycling und Näharbeiten 
  • LeihBOX
    Praktische, stabile und die Umwelt schonende Umzugsboxen aus Kunststoff
  • Lattich
    Zwischennutzung Lattich-Quartier
  • mgp-ost
    Gemeinnützige Baugenossenschaft Mehrgenerationenwohnen
  • Mobility
    Schweizweites Carsharing
  • myCamper
    Sharing Plattform für Camper in der Schweiz
  • oikos St. Gallen
    Studierendenorganisationen im Bereich nachhaltige Wirtschaft
  • OstSinn – Raum für mehr
    Plattform für Nachhaltigkeit in der Ostschweiz
  • sharecon
    Schweizerischer Verein zur Unterstützung und Vernetzung der Schweizer Sharing Economy
  • Sharely.ch
    Miet – und Vermietplattform für Alltagsgegenstände
  • Stiftung Zeitvorsorge
    Rüstige Rentnerinnen und Rentner unterstützen hilfsbedürftige, hochaltrige Menschen im Alltag
  • Swap St.Gallen
    Kleidertauschbörse in der Stadt St.Gallen
  • Thinkpact Zukunft
    Denklabor und Plattform für den Wandel hin zu einer kollaborativen und zukunftsfähigen Wirtschaft
  • teildo.ch
    Online-Plattform für Gegenstände aller Art mit gratis Versand.
  • Verein Es wird. & Initiative ReparierBar Ostschweiz
    Verein mit Sitz in St.Gallen für Projektideen mit nachhaltiger und gemeinnütziger Wirkung
  • Verein heurisko aka Sandkasten
    Arbeitsbereich, Labor und Werkstatt zur gemeinsamen Nutzung für Menschen, die Ideen umsetzen
  • VillageOffice
    Schweizer Coworking-Netzwerk
  • WirkRaumKirche
    Plattform für spirituelle, kulturelle und soziale Projekte in Stadt und Raum St. Gallen

Danke an dieser Stelle nochmals an die Stadt St. Gallen, der HSLU Luzern und der Stiftung Mercator für diesen sehr gelungenen Anlass. Wir freuen uns auf die nächste Stadt, welche diese Art von Begegnung zwischen Bürgern/Konsumenten und der Sharing Economy ermöglichen.