Genfer Wirtschaftsdelegation goes Silicon Valley

Laptop computer over New York city skyline. Retro filter effect

New York, 1. Mai 2017 (französische Version am Ende des Beitrags);
Jonathan Normand, welcher kürzlich zu Sharecon (Schweizerische Vereinigung der Sharing Economy) gestossen ist und das Chapter Westschweiz übernimmt, begleitet vom 30. April bis 6. Mai 2017 eine Delegation von Unternehmern aus Genf auf eine ausgedehnte Reise in die Vereinigten Staaten. Die Genfer Delegation wird vom Genfer Staatsrat Pierre Maudet geleitet.

Die Reisegruppe hat ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt, welches nicht nur nach New York führt, sondern ebenfalls in das Silicon Valley.

  • In New York wird man OpenInnovation-Strukturen wie beispielsweise WeWork besuchen und sich mit Manhattan’s Finanz-Akteuren über das Thema #FinTech unterhalten. Ein Treffen mit der New Yorker Regierung wird Einblicke in das Programm «Best For NYC» ermöglichen. New York hat damit ein Wirtschaftsförderungsprogramm lanciert, welches Wirtschaft mit gesellschaftlichen und umweltpolitischen Aspekten verbindet.
  • Im Silicon Valley wird das WEF durch sein Forschungszentrum «Industrie 4.0»  führen. Nicht fehlen darf natürlich ein Besuch der berühmten D.School der Standford University, um einen Einblick in die neuesten Design-Methoden zu erlangen.

Auf dieser Reise sind nicht nur politische Vertreter von Stadt und Kanton Genf anzutreffen, sondern auch Vertreter des DG DERI (direction générale du développement économique, de la recherche et de l’innovation), des CCIG (chambre de commerce, d’industrie et des services de Genève). Selbstverständlich sind auch Vertreter der FinTech- und Detailhandelsbranche, Startups und der Universität Genf dabei.

Wir dürfen uns auf interessante Gespräche und einen anschliessenden Reisebericht freuen.

Französische Version

Robot OK gesture, the US flag. Broken bandaged fingerNew York, le 1 mai 2017. Jonathan Normand , fraîchement nommé au comité directeur de la Swiss Sharing Economy Association (ShareCon), se joindra à la trentaine d’entrepreneurs qui constituent le bras entrepreneurial de la délégation économique à destination des États-Unis, du 30 avril au 6 mai 2017, sous la conduite du conseiller d’État Pierre Maudet. Un programme musclé a été préparé avec une principale priorité, être orientée tant sur l’innovation que sur la reconnaissance envers les entreprises qui ont un ancrage Genevois.

La délégation se rendra à New York au sein des structures d’open innovation comme WeWork, mais aussi à la rencontre des acteurs de la finance de Manhattan pour y découvrir comment le virage des FinTech est pris là-bas. Une rencontre avec les autorités de la ville de New York permettra aussi de partager comment avec leur programme Best For NYC, ils ont pu renforcer et stimuler le tissu économique de leur ville en y ajoutant une dimension sociétale et environnementale.

La seconde partie du voyage se déroule en Californie pour une immersion au sein de société innovante où seront partagées les innovations en intelligence artificielle et robotisation. Durant ce marathon de l’innovation à San Francisco, le WEF nous présentera son centre de recherche pour la 4ème révolution industrielle et cerise sur le gâteau, une visite guidée de la fameuse d.school de l’université de Stanford permettra de découvrir les techniques de conception (Design) innovantes qui y sont conçues.

Pilotée conjointement par l’État de Genève, respectivement la DG DERI (nouvelle direction générale du développement économique, de la recherche et de l’innovation)  et la CCIG, ils ont réussi à convier à ce voyage des patrons de fintech, du négoce, du commerce de détail ou des start-up ou encore des dirigeants de l’Université de Genève ce qui prédit des échanges très intéressants au regard de l’inspiration des rencontres prévues.

Lifefair Forum: „Sharing Economy“, 13. Juni 2016 in Zürich

Lifefair2016

DIE nachhaltige Alternative – oder doch nicht?

Unter diesem Titel fand am 13. Juni im Forum St. Peter in Zürich ein gut besuchter Anlass statt, organisiert von Lifefair und moderiert durch Jürg Wildberger. 

Die gemeinsame Nutzung von Gütern und Dienstleistungen hat in der Schweiz in der Form des Genossenschaftswesens eine lange Tradition. Unter dem Namen #SharingEconomy wird sie seit einigen Jahren wieder vermehrt zum Gesprächsthema. Aufgrund der heute verfügbaren technologischen Hilfsmittel und der laufenden #digitalenTransformation (Evolution), eines stattfindenden Wertewandels und eines immer stärker werdenden, neuen Kundentypus (#socialcustomer), kann #SharingEconomy durchaus aus lukratives, globales Geschäftsmodell betrachtet werden.

Nach den beiden Keynotes von Frank Boller, VRP Mobility und Rasoul Jalali, General Manager Uber, diskutieren unter der Leitung von Jürg Wildberger: Frank Boller (Mobility), Rasoul Jalali (UBER), Natalie Imboden (Gewerkschaftssekretärin Unia), Bruno Sauter (Amtschef, Amt für Wirtschaft und Arbeit Kt. Zürich) und Roger Wüthrich-Hasenböhler (Leiter Digital Business Swisscom).

Hier die wichtigsten Take-Aways

Die neuen Technologien, welche Nutzer und Anbieter effizient zusammenführen können, sind wesentliche Treiber der Sharing Economy. Als technologisch führendes Land sind wir prädestiniert solche Plattformen zu entwickeln und zu betreiben.

Quote: Frank Boller, Mobility

Videobeitrag, Frank Boller

Es gibt es zwei Möglichkeiten mit dem Thema Sharing Economy umzugehen: Entweder man verschließt sich und riskiert, nicht dabei zu sein, wenn es weltweit Fahrt aufnimmt. Oder man schafft Rahmenbedingungen, die innovativen Diensten wie Uber auch in der Schweiz Rechtssicherheit bieten. Das ist zum einen wichtig, damit die Konsumenten in der Schweiz weiterhin von günstigeren Preisen und mehr Service profitieren können. Zum anderen ist es aber auch dringende Voraussetzung, damit derartige Dienste in Zukunft auch in der Schweiz entwickelt werden können.

Quote: Rasoul Jalali, Uber

Videobeitrag, Rasoul Jalali

Die Sharing Economy bietet Chancen, komplizierte Prozesse zu vereinfachen. Man muss aber die Arbeitsbedingungen der Sharing Economy sehr genau beobachten und diese gestalten. Es braucht existenzsichernde Löhne und soziale Absicherung. Gesellschaft und Politik müssen die Rahmenbedingungen vorgeben, innerhalb derer die Sharing Economy sich entwickeln kann. Neben der sozialen muss man auch die ökologische Nachhaltigkeit beachten.

Quote: Natalie Imboden, Unia

Videobeitrag, Natalie Imboden

Viele der Schweizer Jungunternehmen gehören zu den weltweit innovativsten und deshalb hat die Schweizer Wirtschaft das Potenzial, neue Marktmodelle des Teilens und Verleihens zu erschaffen. Dazu müssen allerdings die Wirtschaft den Aufbau der Sharing Economy aktiv mitgestalten und die Politik die Umgestaltung des gesetzlichen Rahmens in Angriff nehmen.

Quote: Bruno Sauter, Amt für Wirtschaft und Arbeit, Zürich

Videobeitrag, Bruno Sauter

Ich bin der festen Meinung, dass die Sharing Economy als Business-Modell allen Unternehmen ein grosses Potenzial bietet, das eigene Geschäftsmodell weiterzubringen.

Quote: Roger Wüthrich-Hasenböhler, Swisscom

Videobeitrag, Roger Wüthrich

Podium_LifeFair2016In der Podiumsdiskussion wurden folgende Aspekte beleuchtet:

1) Die elektronischen Marktplätze der Sharing Economy basieren auf erfolgs- und gewinnorientierten Geschäftsmodellen. Ökonomische Anreize für alle Teilnehmer, nicht nur für den Service-Provider, sind Treiber des Erfolgs. Das Streben nach Gewinn steht nicht im Widerstreit mit Ökologie und Nachhaltigkeit. Erst ökonomische Anreize für alle Teilnehmer ermöglichen die Skalierbarkeit der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen.

2) Ökologische Ziele mit Sharing Economy werden aber nur erreicht, wenn weniger Ressourcen verbraucht werden. Konsens besteht darüber, dass es nachhaltige Geschäftsmodelle gibt und ökologische Implikationen individuell zu beurteilen sind.

3) Weil die elektronischen Marktplätze allen Teilnehmern wirtschaftliche Anreize bieten, verändert sich der Arbeitsmarkt (u.a. Selbständigkeit). Das wird als Chance begriffen, kann aber auch zu Unsicherheiten und sozialem Abstieg führen. Einigkeit besteht darüber, dass es Veränderungsprozesse gibt und diese durch die Gesetzgebung zu gestalten sind.

4) Digitale Plattformen der Sharing Economy basieren oft auf einem globalen Konzept. Das hat Auswirkungen auch auf die Autonomie der politischen Schweiz. Diese soll proaktiv Rahmenbedingungen definieren, u.a. bezüglich neuen Arbeitsformen, schädlichen Monopolstellungen und Versicherungsfragen.

5) Die Schweiz ist bei elektronischen Marktplätzen nicht an vorderster Front dabei, obgleich die Genossenschaft ein urschweizerisches Modell ist. Das Podium findet mentale (wenig ausgeprägte Kultur des unternehmerischen Scheiterns) und strukturelle Gründe, u.a. weil in der Schweiz im Gegensatz zu den USA geparkte Vorsorgegelder jungen Unternehmen nicht als Entwicklungskapital zur Verfügung stehen.

Hier noch Zugang zu weiteren Videobeiträgen aus dem Event.

 

Sharing Economy goes Corporate

ShareconEventZurich

Sharing Economy goes Corporate

Unter diesem Motto organisierte #ShareconSchweiz am 19.4.2016 in Zürich einen Anlass, an welchem mehr als 50 Personen teilnahmen. An dieser Stelle möchten wir uns bei Swisscom für die erneute Gastfreundschaft bedanken. «Pirates Hub», eine vielversprechende Bezeichnung für eine der Innovations-Units der Swisscom. An diesem inspirierenden Ort empfing Sharecon seine Gäste. Drei Referenten waren eingeladen, um zum Thema «Sharing Economy und Firmen» zu sprechen.

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