Shareconomy meets Grossunternehmen – Die Kooperation SBB – jacando

SBB Kooperation mit JacandoDie SBB möchte neue Dienstleistungen für ihre SBB-Kunden anbieten. Die neuen Services werden in Kooperation mit dem Start-up jacando realisiert.

SBB befördert ca. 1 Mio. Reisende täglich an ihr Reiseziel. Insbesondere bei mehrtägigen Reisen und längeren Aufenthalten stellen sich für die Reisenden wiederkehrende Fragen, wie beispielsweise die Haustiere und der Garten versorgt wird oder wer auf das Haus aufpasst und den Briefkasten leert. Als eine mögliche Lösung möchte die SBB sogenannte SBB-Services ermöglichen, bei denen zuverlässige und geprüfte Personen die Aufgaben in Abwesenheit der Hausbesitzer übernehmen.

Im Rahmen der Erprobung neuer Service-Leistungen kooperiert die SBB dabei mit jacando, dem ersten Schweizer Portal zur Vermittlung von Microjobs und Nebenjobs in der Schweiz. jacando verfügt über eine umfassende Datenbank an geprüften Helfern für alltägliche Aufgaben, die von Reisenden für die unterschiedlichsten Tätigkeiten angefragt werden können.

In einer ersten Phase dieser Kooperation werden die relevanten Services von SBB- und jacando-Kunden bewertet sowie weiteres Kundenfeedback gesammelt. Die Bewertung ist bis Mitte März 2014 geplant. Anschliessend sollen die bestgeeigneten Services für die SBB-Kunden angeboten werden und über die jacando-Plattform abgewickelt werden.

Das Geschäft mit Parkplätzen – Shareconomy als Alternative?

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Parkplatz ein gesuchtes Gut - Shareconomy als Alternative?Ein paar launische Bemerkungen zu Einstieg:

Mittlerweile ist es sicherlich allen bekannt, dass die Menschen sich in ihrer Mobilität nicht einschränken lassen wollen. Dass Mobilität nicht grenzenlos verfügbar ist und auch seinen Preis hat ist selbstverständlich. Verbote sind hier sicherlich der Sache wenig förderlich. Also braucht es Lösungen, welche sinnvoll und zweckmässig sind.

Zum eigentlichen Thema:

In der Schweiz sind 4 Mio. Autos mehr oder weniger regelmässig unterwegs. Gemäss der European Parking Association sind aber “nur” 338 474 öffentliche Parkplätze gegenüber.  In den Städten versuchen die politischen Verantwortlichen seit Jahren den Verkehr einzudämmen, indem sie das Parkplatzangebot knapp halten. Diese Verknappung wird einerseits durch die zur Verfügung gestellte Anzahl Parkplätze gesteuert und andererseits über den Preis (Parkplatzgebühr/Stunde).

Dies führt heute zu einigen “abenteuerlichen” Situation (siehe z.B. Flughafen Zürich). Doch es gibt ja bereits Alternativen.

Parku und Park it sind #Shareconomy-Lösungen, welche in der Schweiz bereits die Möglichkeit schaffen, dass…

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Sharecon stellt vor: Skillharbour

Sharecon Schweiz  hat zum Ziel die #SharingEconomy in der Schweiz bekannter zu machen. Aus diesem Grunde stellen wir unsere Plattform den lokalen Sharing-Lösungen zur Verfügung  um sich auch einem breiteren Publikum vorzustellen.

skillharbourTue was du liebst, für Leute die lieben, was du tust

 


 

skillharbour ist die neue Tauschplattform für Talente und Hobbies. Mitglieder können ihre Talente, bzw. Hobbies publizieren und völlig frei mit anderen Mitgliedern tauschen – und zwar auf unterhaltsame Art und Weise, dazu einfach und kostenlos.

Teilen macht Freude und Geben macht glücklich: Dies war der Auslöser unserer Idee zu skillharbour. Dabei geht es nicht um Geld und Gewinnstreben, sondern um die Wertschätzung für die Zeit und die Fähigkeit, die man im Austausch mit anderen Personen erfahren kann. Jeder kennt jemanden, der jemanden kennt, der jemandem mit etwas helfen könnte. Nur ist es meist auf Familien-, Freundes- oder Nachbarschafts-Kreise beschränkt, ergo oft auch in der Auswahl limitiert. Also fanden wir es naheliegend, Fähigkeiten und Bedürfnisse auf einem online Talent-Tauschmarkt zusammenzuführen.

In vielen Gesprächen im Familien- und Freundeskreis haben wir unsere Idee konkretisiert und es ist unser fester Wille entstanden, „es nun einfach mal zu machen“. Dabei hat sich rasch gezeigt, dass dieses „einfach mal machen“ gar nicht so einfach ist. Wie soll skillharbour als Sharing Plattform genau funktionieren? Wie erstelle ich die passende Webpage, mit welchen Funktionen? Wie gründe ich eine Firma? Was ist ein Businessplan? Was sind die nötigen Schritte und welche kommen zuerst? Uns wurde klar, dass wir Unterstützung brauchen – und die haben wir gefunden: Durch die Startup Academy Basel haben wir so erfrischende wie kompetente Begleitung bei der Planung und Entwicklung von skillharbour erhalten und mit einem jungen, dynamischen IT-Unternehmen das nötige Fachwissen um die Basisversion unserer Tauschplattform erstellen zu können, gefunden.

Der Name „skillharbour“ ist im Hafen von Hamburg entstanden. Dieser lebendige, geschichtsträchtige Ort mit Menschen, Schiffen und Gütern aus aller Welt hat uns inspiriert. Wie wäre es, wenn jeder der unzähligen farbigen Container ein spezielles Talent versinnbildlichte? Welche Geschichte könnte er uns erzählen? Ein Hafen ist ein magischer Ort, an dem sich die ganze Welt trifft. Und so reifte die Idee weiter in uns, einen Heimathafen als Begegnungsort für Talente, Fähigkeiten und Wissen zu schaffen: skillharbour.

Folgend dem Beispiel von Containern und dem Hamburger Hafen, kann sich dies auf der skillharbour-Plattform in einem Beispiel so abspielen:

Bist du ein Sushi-Spezialist und möchtest anderen zeigen, wie man Sushi zubereitet? Im Gegenzug kannst du aus dem sich stetig erweiternden skillharbour-Talentpool suchen, was dich interessiert: Musik produzieren, Biketour-Planung, Fotografieren oder…. Als weitere Möglichkeit kannst du auch deine Wünsche und Bedürfnisse auf skillharbour einstellen.

Der Austausch findet in Form von Stunden statt, sogenannten „skillhours“. Die Tauschpartner legen selber fest, wie viele Stunden wann und wo getauscht werden.

Unser Leitgedanke ist stets:

Tue was du liebst, für Leute die lieben, was du tust.

Wir freuen uns auf jedes neue Mitglied, welches zum Wachsen des skillharbour-Leitgedankens beiträgt.

Das skillharbour-Team

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Lift Conference 2014 Genf – The Sharing Economy Backlash

Houses, cars, wifi or music: we share, rent and borrow it all: the new status symbol isn’t what you own – it’s what you’re smart enough not to own.

LIFT2014Unter diesem Slogan wurde eine Session an der diesjährigen LIFT Konferenz, welche vom 5.-7. Februar in Genf stattfand, eröffnet.

Diese Konferenz hat sich seit 2006 zum Ziel gesetzt die technologische Entwicklung und die daraus resultierenden Business- und sozialen Implikationen aufzuzeigen. Daraus resultieren inspirierende Referate und Präsentationen, welche man auch dieses Jahr erfahren konnte.

Das Thema “The Sharing Economy Backlash” wurde erläutert von drei interessanten Speaker:

  • Arnaud Bertrand, CEO und Gründer von www.housetrip.com, einem der Leader der Portale für Ferienwohnungen;
  • Joel Serra, dem spanischen Country-Manager von www.eatwith.com einem Portal zum Thema “Essen bei Menschen rund um die Welt”;
  • Scott Smith, dem Gründer von www.changeist.com, einem kritischen Zukunftsforscher.

The sharing economy is happening and for plenty of reasons it is a good thing

sagte Arnaud Betrand und erläuterte die Herausforderungen, mit welchen sich #HouseTrip gegenwärtig befasst. Interessant war dabei, dass es sich bestätigt, wie wichtig #Trust und #Qualität wird, wenn man sich im Sharing-Umfeld behaupten will. Die Auseinandersetzung mit der Gesetzgebung in den jeweiligen Ländern, gehört auch zum täglichen Brot von #HouseTrip. Interessanterweise reagieren nicht alle Länder auf dieselbe Art und Weise. Während Paris sich eher in Richtung der gesetzlichen Verschärfung bewegt, während London die Shareconomy-Player zur aktiven Diskussion einlädt.

to be heard by the legislator, you need to talk to them! (Arnaud Bertrand)

Interessant war auch die Perspektive von Scott Smith zum Thema #Shareconomy. Er hinterfragte kritisch die vielen Bezeichnungen von #Sharing.  “is lending the same as sharing?” in Bezug auf eine Fahrrad-Sharing-Plattform. Seiner Meinung nach gibt es grosse Unterschiede zwischen USA und Europa. Er bezeichnet Barcelona als den Ort, welcher die grösste Dichte von lokalen Sharing-Lösungen aufweist, als jede andere Stadt. Diese werden von der lokalen Politik aktiv unterstützt und gefördert.

Fazit aus der Veranstaltung:

  • die Kenntnis über die lokalen, gesetzlichen Rahmenbedingungen ist primordial für den Erfolg einer Sharing-Lösung.
  • wenn man von den Legislatoren gehört werden will, ist es unabdingbar einen aktiven Dialog zu führen.