Die Sharing Economy ganz konkret

“Sharing Economy” – dieser Begriff ist in den letzten Monaten sehr häufig in den Schweizer Medien gefallen, z.B. hier oder hier. Ein Trend scheint die Schweiz zu erfassen: die Menschen teilen (wieder)! Und doch habe ich das Gefühl, dass er in vielen Köpfen noch recht theoretisch ist. Nicht wenige mögen denken, er verschwinde wieder so schnell wie er gekommen ist…

Doch schaut man sich die Schweizer Start-up-Szene an, wird schnell klar: hier tut sich einiges! In den verschiedensten Bereichen schiessen neue Geschäftsideen aus dem Boden – und es sind weit mehr als Kopien des grossen und führenden Anbieters (airbnb.com). Menschen sind soziale Wesen und immer häufiger drückt sich dieses Prinzip auch in der Wirtschaft bzw. im Konsum aus. Gemeinsam statt alleine.

Das eröffnet Start-ups nicht nur neue Möglichkeiten, sondern bietet auch den Konsumenten Chancen. Es macht mehr Spass, schont die Ressourcen und ist letztlich auch ein Lebensgefühl. Studien zeigen: Wer teilt, ist glücklicher. Die Sharing Economy ist somit viel mehr als ein theoretisches Konstrukt. Die Schweizer Shareconomy-Unternehmen bringen diese Vorteile zu den Menschen und Sharecon soll ein Platz sein, um sich auszutauschen und die “Wirtschaft des Teilens” bekannter zu machen.

Ich bin überzeugt, dass in 10 Jahren die Shareconmy-Landschaft in der Schweiz ganz anders aussehen wird. Und vielleicht wird man auch gar nicht mehr von der “Sharing Economy” sprechen, weil der gemeinsame Konsum einfach selbstverständlich ist.

Andreas Amstutz (Mail)

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